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Archive für 8.8.2010
19. Sonntag im Jahreskreis, Sambach, 8. August 2010 zum Sportlerfest(kärwa)
8.8.2010 von eduard.
Weisheit 18,6-9; Psalm 33, 1-22; Hebräer 11,1-2.8-12; Lk 12.35-40
Viele Menschen vergleichen das Leben mit einem Spiel, dessen Ausgang ungewiss ist. Dennoch können wir viel dazu beitragen, dass es gelingt. Auch Gott will, dass es gelingt. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass dabei gewisse Spielregeln eingehalten werden. Der Weisheitslehrer aus dem Alten Bund nennt sie das göttliche Gesetz der Gebote. Mit dem Einhalten der Spielregeln, so wichtig sie sind, schießt man noch kein einziges Tor. Die Lesung aus dem Hebräerbrief weist deshalb auf die Wichtigkeit des Glaubens hin. Er zählt mehre Glaubenszeugen auf, wie Abraham, Sara, Isaak und Jakob.
Glaube lebt vom Zeugnis. Dass man seinen Glauben öffentlich bekennt und darüber spricht. Wie dies bei unseren Fußballern und Sportlern aus? Dem frommen Aufgebot von Trainer Joachim Löw, dessen Mannschaft immerhin den 3. Platz bei der WM geholt hat, gehören überraschend viele fromme Kicker an. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran und bekennt: „Der Glaube gibt mir die Zuversicht, dass es stärkere Kräfte im Menschen gibt als den Egoismus.“ Der Torwart der Bremer Keeper ist im katholischen Sportverein DJK Dürscheid groß geworden, gesteht: „Ich bete vor jedem Spiel in der Kabine: „Bitte, sorg dafür, dass wir siegen und dass ich keine Tore kriege.“ Der Stürmer Miroslav Klose, springt nach jedem Treffer einen Salto und schlägt anschließend das Kreuzzeichen. Und dann ist da auch noch Cacau. Er hat sein eigenes Ritual. Nach einem Treffer richtet er seinen Blick und erhebt seine beiden Zeigefinder zum Himmel, um zu zeigen, wem er da oben alles zu verdanken hat. Auch weiß der 29- jährige wie relativ der Erfolg bei Fußball sein kann: „An einem Tag feiern sie dich als Held, kurz darauf bist du der Depp. Auf Jesus aber kannst Du dich immer verlassen.
Im Evangelium spricht Jesus der kleinen Herde der Aktiven Mut zu. Es ist ein Gesetz des Lebens, dass es in allen Bereichen mehr oder gar überwiegend Menschen gibt, die sich passiv verhalten, aber nur wenige aktiv werden. Der Herr lädt uns ein, dass wir als aktive Mannschaft auftreten.
C ) 19. Sonntag im Jahreskreis, Sambach, 8.08.2010
Gott, der Vater, hat uns seinen Sohn gesandt. Er schenkt uns in ihm Rettung und Heil. Lasst uns mit Vertrauen beten:
1. Lass deine kleine Herde überzeugter Christen wachsen und frohen Herzens Ausschau halten nach deinen Verheißungen…
ALLE: Höre auf unser Rufen!
2. Sei allen nahe, die unter dem Verlust eines lieben Menschen leiden, mit der Gabe des Trostes…
ALLE: Höre auf unser Rufen!
3. Hilf auch uns, dass wir bereit sind, wann immer du kommst
und anklopfst…
ALLE: Höre auf unser Rufen!
4. Schenke uns die Erkenntnis für unsere Gaben und Talente
damit wir sie bei Spiel, Arbeit und Schule verantwortlich
einsetzen…
ALLE: Höre auf unser Rufen!
5. Lass unsere Verstorbenen, besonders den verstorbenen Sohn unseres Diakons Bauer, wie auch die Opfer der Überschwemmung in Görlitz, Zittau und des Anschlags in Afghanistan Platz finden am Tisch deines himmlischen Mahles…
ALLE: Höre auf unser Rufen!
Denn du, o Gott, bist gütig und treu. Dir sei Dank, Lob und Ehre durch Christus, unseren Herrn. AMEN.
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