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E-Mail 21.11.2010

Dieser Eintrag stammt von eduard Am 21.11.2010 @ 23:48 In Pfarrer Topits | 571 Kommentare

Liebe Freunde, die Liturgiereform hat das Christkönigsfest, das nach seiner Entstehung in den Jahren nach dem I. Weltkrieg,  am letzten Sonntag im Oktober gefeiert wurde folgerichtig auf den letzten Sonntag des Kirchenjahres verlegt. Dadurch kommt besser zum Ausdruck, dass unser Herr A und O der Geschichte, Zeit und Ewigkeit  ist. Leider ist vielerorts durch die Verlegung vieles an Glanz und freudigem Bekenntnis  verloren gegangen. So gab es in früheren Zeiten an dem Tag eucharistische Umzüge und Prozessionen, verbunden am Abend mit Kundgebungen und Fackelzug. Nun ist es zwar zu der Jahreszeit schon kälter als im Oktober, aber Schuld daran, scheint mir eher die Glaubenskrise zu sein, die uns oftmals nur noch zu halbherzigen Bekenntnissen befähigt. Positiv ist zu bewerten, dass die neuen Mess- und Lesungstexte stärke den biblischen Königsgedanken als Hirte des Volkes hervorheben, und nicht mehr  so sehr das Triumphalistische des Herrschens. Unser König ist ein armer und demütiger König, der gekommen ist, nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Darin soll er uns allen Vorbild sein und werden.Mit den besten SegenswünschenEuerInternetpfarrer Topits


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