Archive for March, 2011

Dritter Fastensonntag, Gremsdorf/Höchstadt, 27. März 2011

Sunday, March 27th, 2011

Exodus 17,3-7; Antwortpsalm 95,1-9 (GL 529,5) Römer 5,1-8; Johannes 4,5-42

Liedvorschläge: 521; 529,5; 173,1; 490;491;492;493;637;584

Die Kommunionkinder werden am Tag ihrer Erstkommunion vom Dorfbrunnen aus als Sammelstelle zur Kirche ziehen. Brunnen und Wasserstellen sind seit jeher Orte der Begegnung, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und wo Glaubenserfahrungen erfolgen. Die Dorfbrunnen sind in einer Zeit ent­standen, als es nur wenige Brunnen gab und nur wenige Häuser und Höfe über solche verfügten.

Von so einer Brunnengeschichte erzählt uns das Evangelium. Es ist die Zeit der größten Mittagshitze, Jesus ist müde und möchte sich ein wenig ausruhen. Auch ist er durstig, hat aber kein Schöpfgefäß. In dem Augenblick tritt eine samarita­nische Frau heran, um Wasser zu schöpfen.

Jesus wagt das Unvorstellbare: Obwohl dies verpönt war und  gegen die damals herrschende Sitte verstößt, spricht er ohne Hemmungen eine Frau in der Öffentlichkeit an und obendrein eine Samariterin. Er stellt sich mit ihr auf eine Stufe und achtet ihre  Würde. Er nimmt sie ernst und die Frau erkennt, aus der Einstellung Jesu ihr gegenüber, dass in ihrem Leben noch nicht schon alles gelaufen ist. Da scheint noch einiges offen zu sein, noch einiges möglich zu sein. Das zweite Tabu, das Jesus durchbricht, ist der Kontakt mit den Leuten aus Samaria. Denn die  Juden pflegten  mit den Samaritern keinen Verkehr.  Die Frau reagiert auch prompt darauf mit Unverständnis und Verwunderung. Was hatte es mit dieser Feindschaft auf sich?  Wie kam es dazu?

Nach dem Untergang des Nordreiches Israel 722 v. Chr. verschleppten die Assyrischen Machthaber große Teile der Bevölkerung und siedelten an ihrer Stelle 5 verschiedene Völkerschaften an. Die vermischten sich nicht nur mit den verbliebenen Juden, sondern nahmen auch deren Religion an, allerdings nicht in Reinkultur. Deshalb lehnten die zwei Hundert Jahre später aus der Babylonischen Gefangenschaft heimgekehrten Juden das Hilfsangebot der Samariter beim Wiederaufbau des Tempels zu Jerusalem ab. (Esra 4,3) Daraufhin bauten diese sich auf dem Berg Garizim einen eigenen Tempel.  (Deuteronomium 27,4) Es blieb jedoch nicht bei den zwei Tempeln. Während des Freiheitskampfes der Makkabäer  gegen die griechische Unterdrückung und im Zuge der Wiederherstellung des reinen Kultes, kam es zur Zerstörung des Tempels der Samariter. So geschehen 128- 112 v. Chr. durch Johannes Hyrkanus. Seither herrschte Feindschaft zwischen den beiden Volksgruppen.

Auf die verwunderte Frage der samaritanischen Frau, antwortet Jesus mit einer Aussage, die zunächst zu einem Missverständnis führt:   „Wenn Du um die Gabe Gottes wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken! dann hättest du ihn gebeten, und  er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.“  Die Frau versteht die Aussage zunächst wörtlich und bemerkt, dass ja Jesus über kein Schöpfgefäß bzw. Eimer verfüge. Was meint also Jesus mit der geheimnisvollen Gabe Gottes und seinem lebendigen Wasser? – Es geht also gar nicht um das physische Wasser H2O zum Trinken, sondern um die Gabe Gottes. Damit ist wohl die Offenbarung gemeint, dass sich Gott dem Menschen mitgeteilt hat, was er beachten muss, um sein ewiges Glück zu erlangen, sein Heil,  eben das ewige Leben. Mit der „Gabe Gottes“  ist nicht nur gesagt, dass der Mensch sich sein ewiges Heil nicht selber geben kann, sondern dass er es erbitten muss. Deshalb bittet Jesus in der Mittagshitze vordergründig um einen Schluck Wasser, in Wirklichkeit ist er es aber, der über die Gabe Gottes verfügt. Er ist bereit sie jedem Menschen mitzuteilen, wenn dieser ihn darum bittet. Die Gabe Gottes verbildlicht sich im Lebendigen Wasser. Im Gegensatz zu stehendem Wasser, das fault,  ist damit fließendes und belebendes Wasser gemeint. Die Offenbarung, die der Messias spendet, schenkt das Leben und stillt so das Verlangen, dem kein irdisches Wasser Genüge zu tun vermag. So erweist er sich auch als größer als der Stammvater Jakob, der diesen Brunnen gegraben hat. Im Glauben kann der Mensch schon jetzt Anteil erlangen am ewigen Leben Gottes. Die sprudelnde Quelle im Menschen selber, meint, dass er diese Offenbarung auch anderen Menschen weiter verkündigen kann.  Bei der Samaritanischen Frau kommt es bei der Aussage Jesu, zu einem weiteren Missverständnis. Sie versteht die Worte Jesu als Verheißung eines Schlaraffenlandes, das von aller Mühe und Last befreit. Er aber meint damit das neue Gottesverhältnis, das sich in einem neuen Gottesdienst zeigt, der nicht mehr an den Tempel gebunden ist. Das Missverständnis löst sich aber von selber auf, als Jesus vom kommenden Messias sagt: Ich bin es!  Der auferstandene Herr tritt an die Stele des Tempels. Wenn der Gottesdienst der Christen in Geist und in Wahrheit zu geschehen hat, so heißt das nicht, dass wir keine Orte bräuchten um zu beten und zu verehren. Aber wichtiger als der Ort, ist die Art und Weise, wie  wir verehren. In Jesus Christus ist diese Gottes- Gemeinschaft  voll zugänglich.

Gewiss ist die Aufforderung Jesu im Geist und in der Wahrheit zu beten, eine Herausforderung, dass wir unser eigenes Gebetsleben immer wieder neu unter die Luppe nehmen. Anderseits brauchen wir Orte des Gebets, unsere Gotteshäuser. Auch wenn wir wissen, dass die Kirche aus den lebendigen Steinen, die Gemeinde für uns Christen das wichtigere ist. Die Gotteshäuser aus Stein  sind für uns wie der Jakobsbrunnen für die samaritanische Frau und die Jünger. Die Fastenzeit eröffnet uns die Chance unser Leben neu auszurichten und unsere Taufe zu leben. Wir nehmen Abstand  von falschen Bindungen und versuchen zu durchschauen, was nur kurzfristig sättigt und vielleicht unerkannte Sehnsüchte verdrängt. Vielleicht können Jesus und sein Evangelium uns heute helfen zu erkennen, wo wir uns möglicherweise selbst betrügen und so am wahren Leben vorbeileben.

A)         Allgemeines Gebet der Gläubigen

Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus, der jeden Menschen ohne Vorurteile annimmt:

1.       Für die Menschen, die unter Wassermangel und Dürre leiden: dass auch ihnen die kostbare Gabe des Wassers erschlossen wird…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens!

2.       Für die Menschen, die in ihrer Seele  vertrocknet und verdurstet sind: dass sie den Brunnen lebendigen Wassers wieder finden…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens!

3.       Für die Taufbewerber bei uns und auf der ganzen Welt: dass sie ihr Herz dem Wort Jesu öffnen…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens!

4.       Für die Menschen, die von der Kernschmelze in Japan und von den kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen und anderswo betroffen sind: um neue Hoffnung…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens!

5.       Für die Menschen, die unter uns leben, aber notleiden und obdachlos sind, hungern und frieren: damit wir sie in christlicher Caritas wahrnehmen und ihnen helfen…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens!

6.       Für unsere Verstorbenen: damit sie die Erfüllung ihrer irdischen Sehnsucht erlangen…

ALLE: Du bist der Quell des Erbarmens! Ewiger Gott! Du bist die Quelle des ewigen Lebens, die nie versiegt. Du tränkst uns mit diesem Wasser und sättigst uns mit deiner Speise. Dafür danken wir dir und preisen dich durch Jesus Christus im Heiligen Geist, jetzt und in Ewigkeit. AMEN.

9. Sonntag im Jahreskreis, Gremsdorf und FG Bamberg

Thursday, March 10th, 2011

Deuteronomium 11,18.26-28.32; Psalm 31,2-25; Römer 3,21-28;  Matthäus 7, 21-27

Liedvorschläge: 474,1-3; 475; 476;745,1; 530,1;622; 481;482;558;473;579;1+2

 

In meinem Vorzimmer hängt über der Eingangstür eine farbige Bleistiftzeichnung, die mir ein Brautpaar anlässlich seiner kirchlichen Trauung geschenkt hatte. Es ist überschrieben mit dem Titel: „Vom Haus auf dem Felsen.“ Die Mahlcollage zeigt einen wuchtigen schwarzen Felsen, der aus dem Meer herausragt. Darauf steht ein Haus. Es ist  durch das Fundament fest verankert, wie ein gesunder Zahn im Unterkiefer. Obwohl Feuersbrünste, Stürme und Strömungen, dagegen angehen und an den Felsen schlagen, schimmert das Lebenshaus schimmert golden. Regenwolken gießen ihren Inhalt von oben herab, als wollten sie das Haus aufweichen und wegschwemmen, aber es hält stand. Darunter haben die Brautleute ihren Namen geschrieben und ihre Ringe dazu gemalt. Sie wollten damit zum Ausdruck bringen, dass Ihre Liebe, die von Gott gesegnet und genährt wird, allen Prüfungen und Herausforderungen des gemeinsamen Lebens in der Ehe standhalten werden.    

 

Was verleiht dem Leben einen solchen Halt? Oder was lässt es letztendlich gelingen? Danach sehnen wir uns doch alle. Das ist die Botschaft der Bergpredigt, die mit dem Gleichnis vom Hausbau auf dem Felsen endigt. Die Bilder vom letzten Erdbeben in Neu-Seeland sind uns noch in Erinnerung. Ganze Straßen mit ihren Häusern verschwanden vom Erdboden und hunderte Menschen starben. Solche Beben gibt es aber auch im zwischenmenschlichen Leben: wenn etwa eine Ehe auseinander kracht, wenn Missbrauchsfälle unsere Kirche erschüttern, und unsere fähigsten Politiker vom Bundespräsidenten bis zum Verteidigungsminister von einer ganzen Meute gejagt und zu Sturz gebracht werden, wenn Streit Gemeinden heimsucht und Vertrauen verloren geht. Was ist dann zu tun?

 

Müssten wir da nicht zunächst ein besseres Fundament legen? Nein, das müssen wir nicht, denn es ist schon da. Der tragende Untergrund – der Fels – ist schon vorhanden. Es gibt ungeahnte Kraftquellen und Ressourcen aus der Tiefe. Wir müssen sie nur sichten und heben. Es sind die Worte Jesu, die es gilt in Klugheit aufzunehmen und im Leben umzusetzen. Sie stehen in der Bergpredigt, die wir an den vergangenen Sonntagen gehört haben: selig die arm sind vor Gott, die also mit ihm rechnen und um ihre eigenen Grenzen wissen, vom Salz und Licht der Welt, von der Feindesliebe, die allein den Kreislauf des Bösen durchtrennt und Neues Leben entstehen lässt, vom Vertrauen auf die Vorsehung Gottes und weniger auf das ängstliche Sorgen, von der positiven inneren Haltung und Einstellung.

 

All diese Eigenschaften fast unser Glaube zusammen. Daraus vermag der Gerechte zu leben. Durch den Glauben wird der Mensch nach Römer 3, 28 gerecht und bekommt den unerschütterlichen Halt, den er braucht und nicht von den Werken des Gesetzes. Recht verstanden gipfelt aber auch das Gesetz des Alten Bundes im Glaubensbekenntnis: „Sch´ma Israel…“ Höre Israel, der Herr dein Gott ist ein einziger Gott…“ Diese Worte schrieben sich die gläubigen Juden auf Pergamentstreifen, verschlossen sie in Kapseln, die ihre Haustüren schmückten, aber sie trugen sie auch in Kapseln, jeweils mit einem Gebetsriemen befestigt an Stirn und Handgelenk. An der Klagemauer, der ehemaligen Tempelmauer,  werden uns wohl  viele solcher betenden Menschen begegnen.    

 

Zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, die es mit ihrem festen Glauben geschafft haben, ihr Leben zu meistern und ein Segen für andere zu werden. Letzte Woche feierten wir das Fest unserer Bistumspatronin, der heiligen Kunigunde. Was musste sie alles durchstehen und über sich ergehen lassen! Zunächst war es die Kinderlosigkeit, die sie sehr bedrückte. Dann kamen Verleumdungen der Untreue hinzu. In dem Zusammenhang entstand die Sage von ihrem Schreiten über den glühenden Pflugscharen. Geld- und Finanzierungssorgen beim Bau der vielen Kirchen und Klöster waren ihr nicht fremd. Wohl am schmerzlichsten traf sie das Zerwürfnis in ihrer eigenen Familie. Ihr Bruder hatte sich gegen den Kaiser aufgelehnt, so dass dieser in die Schranken weisen musste d.h. ihre Ländereien zerstörte und in Gewahrsam nahm. Bei all dem nahm Kunigunde ihre Zuflucht zu ihrem Glauben und im Gebet schöpfte sie ungeheuere Kräfte.

 

Denn wer seine Zuflucht beim Herrn sucht, wird niemals scheitern. (Psalm 31,2) Der Herr selber wird ihm zum schützenden Fels, auf dem er sein Haus  und seine Lebensburg zuversichtlich bauen mag.   

 

 

A)      9. Sonntag im Jahreskreis, Gremsdorf, 6. März 2011

Zu Gott, der alle Menschen in sein Reich ruft, beten wir voll Vertrauen in unseren Anliegen mit der Antwort: Sei ihnen ein schützender Fels!  

 

1.       – Für die Christen: dass sie immer mehr von der frohen Botschaft erfüllt werden und diese weitersagen, wie auch für alle Menschen, die in diesen Tagen wahre Freude suchen…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

2.       – Für die Völker der Erde, besonders für Libyen, Ägypten und Tunesien : Schenke ihnen Frieden und Wohlergehen…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

3.       – Für unsere Kommunionkinder und Firmlinge: hilf ihnen, dass sie mit ihren Eltern einen bleibenden Zugang zum Glauben erlangen und sich bewähren…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

4.       – Für unsere Politiker wie Guttenberg, die in der Öffentlichkeit gnadenlos fertig gemacht werden, damit sie sich auf ihren Glauben besinnen und daraus neue Kraft für den Dienst an unserem  Volk schöpfen…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

5.       – Für alle, die zur Schöngestaltung des Bettages, der Kirche und der Gottesdienste beigetragen haben…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

6.       – Für die beiden in Frankfurt erschossenen Amerikaner, für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde und für alle unsere Toten: Nimm sie auf in deine Herrlichkeit…

ALLE: Sei ihnen ein schützender Fels!

 

Gott, du willst, dass allen Menschen Glück und Heil zuteil werden. Wir danken dir, dass du uns In Christus den Weg zum Leben zeigst und bei uns bleibst mit deinem Segen, jetzt und alle Tage bis in Ewigkeit. AMEN.

 

Aschermittwoch, 9. März 2011 Gremsdorf

Wednesday, March 9th, 2011

Liturgische Einführung

Die Asche hat dem heutigen Tag seinen Namen gegeben. Sie ist ein starkes Zeichen, das aufrüttelt und sogar schockiert. Wo sehen wir heute noch Asche? Wenn ein Auto ausbrennt oder ein Wohnhaus niedergebrannt ist, oder an Mamas oder Papas Zigarette oder vielleicht bei Urnenbestattungen. In meiner Kindheit war Asche etwas Selbstverständliches. Morgens nach dem Aufstehen, mussten wir als erstes den Aschenschuber aus dem Sparherd herausziehen und im Garten auslehren. Erst dann konnten wir neues Feuer machen.

Asche bleibt übrig, wenn etwas verbrannt worden ist. Meistens ist es nur ein unansehnliches Häuflein.  Für einen Menschen der nach seinem Tod verbrannt wird, reicht eine kleine Urne aus. So gesehen, ist Asche Zeichen dafür, dass alles vergeht, wie das Holz im Ofen zu Asche niederbrennt. „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!“ Diese Worte werden bei jeder Beerdigung gesprochen, wenn der Priester die Erde auf den Sarg wirft.

Die Bibel verbindet das Bild von der Asche mit dem des Staubes. So bekennt Abraham als er sich für die Bewohner von Sodom und Gomorrha einsetzt: „Obwohl ich Staub und Asche bin, habe ich es nun einmal unternommen mit dir zu reden. (Genesis 18,27) Vom gerechten Dulder Hiob im Alten Bund heißt es, dass  er sich nach den vielfältigen Schicksalsschlägen in die  Asche setzt und trauert.

Das Aschenkreuz fordert uns auf: Stelle dich auch deiner eigenen Vergänglichkeit. Denke an deinen Tod. Denke an das, was dich schmerzt, beschmutzt und Dunkel bleibt. Die Asche kündet uns auch: Manchmal muss etwas in deinem Leben verbrannt werden, damit an seiner Stelle Neues entstehen und wachsen kann. Asche ist auch der beste Dünger für die Pflanzen. In Fortführung dieses Gedankens hat das Christentum das Bild vom sagenhaften Vogel Phönix aufgegriffen, der aus seiner eigenen Asche wieder neu ersteht,  und auf die Auferstehung Christi angewandt. Deshalb stellt  der Aschermittwoch den Auftakt zur Österlichen Bußzeit dar, an deren Ende das Osterfest steht. Aus Staub und Asche geht neues Leben hervor.

Allgemeines Gebet der Gläubigen an Aschermittwoch A 2011

Jesus selbst hat versprochen bei uns zu sein, auch wenn Nacht und Dunkel, Blindheit und Finsternis über uns hereinbrechen. In dieser Hoffnung dürfen wir bitten:

1. Für alle, deren Gebet in Not, Bitterkeit und Enttäuschung erstorben ist…

2. Für alle, die in diesen Tagen Notleidende unterstützen, und für alle, die auf die Solidarität anderer angewiesen sind…

3. Für alle, die sich vorgenommen haben, in den kommenden 40 Tagen  durch Verzicht und Umkehr ihr Leben neu auf dich auszurichten…

Herr Jesus Christus, dein Beispiel fordert uns heraus, dein Ruf zur Umkehr verändert unser Leben. Wir danken dir, dass du unser Leben erleuchtest und uns mit deiner Gnade beistehst. Dir sei Ehre und Lobpreis in alle Ewigkeit. AMEN.